02.12.2016

[Review] Siren, Tia – Bad Boy Biker’s Baby



Description:
Sherry is starting her life over. New town, new job, new man. He’s the hottest badass biker she’s ever laid eyes on. And, he’s just what she’s needs… because all he wants is sex. 

Colt was there, in front of his fellow Vipers, laughing, drinking. On Colt’s lap sat a young blonde girl, wearing a short skirt, and as anyone could very plainly see, no panties.
Colt saw Sherry but didn’t move to come speak with her. That was okay to Sherry. She wanted to say what she had to say in front of a crowd, so they would all know. Maybe his friends would talk sense into Colt if he reacted the way she feared. She walked to his table and the talking stopped, and every man and woman there stared at her.
“I’m pregnant,” she said, looking only at Colt. From the corner of her eye, she could see some mouths drop open.
Colt just chuckled. “Congratulations.“
“It’s yours.”
“I’m too young and good looking to be a father,” Colt cracked, and the other Viper’s all laughed.
“I’m keeping it,” Sherry said, anger rising in her voice.
“Do I look like I care? It was just about sex, Sherry. I like to fuck.” 

My Thoughts:
Als ich die Beschreibung zu Tia Sirens "Bad Boy Biker’s Baby" gelesen hatte, musste ich die Geschichte unbedingt haben, weil sie so interessant klang. Als ich mich dann auch kurz darauf der Geschichte zuwandte, wartete auch die Enttäuschung nicht lange.

Als Erstes handelt es sich bei der Geschichte um eine ca. 20-seitige Kurzgeschichte, die so schlecht und unstrukturiert erzählt ist, dass man hier wirklich keinen Erzählstil ausmachen kann. Zumal findet hier ständig ein unangekündigter Wechsel zwischen den Perspektiven von Sherry, Colt und einem allgemeinen Erzähler statt. Dadurch wirkt die Geschichte nicht nur unstrukturiert, sie ist es auch. Es gibt keinen festen Rhythmus, keinen Plan. Die Story dümpelt nur so vor sich her. Von Entwicklungen hinsichtlich der Charaktere, ihrer Emotionen und Beziehung einmal ganz abgesehen. 

Die Idee der Geschichte ist natürlich sehr interessant und hat auch Potential, wenn man sie denn gut aufbaut. Aber so, wie sie hier erzählt wurde, ist sie einfach das schlechteste Leseerlebnis, was ich seit längerem hatte. Ich kann die Story leider wirklich nicht empfehlen. 

Den Rest der sonst so viel angegebenen Seitenzahlen wird von einem Haufen durchschnittlicher bzw. auch unterdurchschnittlicher Kurzgeschichten ausgemacht. Allesamt haben zwar an sich eine nette Idee zur Grundlage, allerdings lassen sich ihre Umsetzungen eher weniger sehen. Es finden sich hier verschiedene Kategorien von Kurzgeschichten: Historicals und Contemporaries. Die Historicals sind eher sehr harsch und zeitweise auch brutal. Für einen entspannten Leseabend sind sie vollkommen ungeeignet. Gleiches gilt für die Contemporaries. Hier wird auch unterschieden zwischen Geschichten mit Cowboys, Rockstars oder ggf. auch einmal der Aspekt der verbotenen Liebesgeschichte zwischen Lehrer und Schüler bzw. zwischen Student und Professor.

Ich kann hier letztendlich nur für mich sprechen, aber ich kann diese Geschichte mit den sich daran anschließenden Kurzgeschichte partout nicht empfehlen. Lasst am besten gleich die Finger davon, wenn ihr euch von einem Lesetief fernhalten wollt. Mit bestem Wissen und Gewissen kann ich diese Story niemandem ans Herz legen.

Kommentare:

  1. Naja, wie so oft bei so richtig sexy Covern ist die Story dann doch enttäuschend. Schade.
    LG
    Sunny

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    1. Ja, leider. Die Kombi aus Titel, Cover und Beschreibung hatte mich angesprochen. Aber wurde die größte Enttäuschung seit langem. Selten so eine schlechte Story gelesen. Kann ich definitiv nicht empfehlen. :(

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