27.01.2012

[Review] Despain, Bree - Die dunkle Gabe (Urbat #1)

Erschienen: 2010
Originaltitel: The Dark Divine
Sprache: Deutsch
Seiten: 425
Verlag: Aufbau
ISBN: 978-3-351-04123-6
Preis: 16,95 €
Altersempfehlung: ab 14 Jahren 







Über die Autorin:

Bree Despain entdeckte ihre Liebe zum Schreiben während einer Auszeit vom College: Sie nahm sich ein Semester frei, um Theaterstücke für sozialbenachteiligte Jugendliche aus Philadelphia und New York zu inszenieren. Ihre Begeisterung für Geschichten für junge Menschen sowie zahlreiche Literatur- und Schreibkurse an ihrer Universität inspirierten sie, selbst als Autorin tätig zu werden. Aktuell lebt Bree Despain mit ihrem Ehemann und zwei Söhnen in Salt Lake City im Bundesstaat Utah. “Urbat: Die dunkle Gabe” ist ihr erster Roman. 


Klapptext:

Grace Divine wusste schon immer, dass in der Nacht, in der Daniel Kalbi verschwunden war, etwas Furchtbares passiert sein musste – die Nacht, in der sie ihren Bruder Jude blutüberströmt auf der Veranda gefunden hatte. Erinnerungen werden wach, als Daniel drei Jahre später zurückkehrt. Und obwohl Grace ihrem Bruder verspricht, sich von Daniel fernzuhalten, fühlt sie sich auf wundersame Weise zu ihm hingezogen. 

Grace versucht, die Wahrheit hinter dem dunklen Geheimnis der beiden Jungen herauszufinden und zu ergründen, was die schützt, die sie liebt. Und stellt dabei fest, dass sie selbst dafür vielleicht ein unfassbares Opfer bringen muss… 


Meinung:

Wahrscheinlich werden mich gleich sämtliche Urbat-Fans lunchen wollen, aber das ist mir egal. Denn mit dem vorliegenden ersten Band der Urbat-Reihe kann die Autorin bei mir nicht einmal einen Blumentopf gewinnen. Das Einzige, was sie von mir kriegen könnte, wäre ein Preis für das unerotischste Wort überhaupt: Schlammtörtchenaugen. Bitte, wer will denn schon, dass jemand sein/ihre Augen so beschreibt? Ich jedenfalls nicht! Das erinnert irgendwie an die Zeit als man noch im Sandkasten gespielt hat, aber doch nicht an die erste Liebe. Oder seht ihr das anders? 

Zwar hat sich die Geschichte gut – trotz einiger schwacher Momente – lesen lassen, jedoch konnte das Gesamtwerk nicht überzeugen. Der Erzählstil war teilweise zu flach und wenig mitreißend, auch wenn die Story aus der Perspektive der Protagonistin in der Ich-Form geschildert wird. 

Ebenso flach wie der Erzählstil waren auch die einzelnen Charaktere – allen voran die Protagonistin Grace. Sie wirkten oberflächlich, schlecht durchdacht eindimensional und zeitweise richtiggehend unsympathisch. Zudem war Grace zeitweilig so naiv, dass es beinahe körperliche Schmerzen bereitete. Ihre Blindheit gegenüber ihrer angeblich besten Freundin, die ebenfalls nur auf ihren Bruder Jude scharf war, war einer der Punkte, weswegen ich allein schon gern mit dem Kopf gegen die nächste Wand gerannt wäre. Ebenso störte mich die offensichtliche Scheinheiligkeit der Familie Divine, die zwar ständig die Probleme anderer – so als würden sie sich daran laben – heiß diskutierten, aber die der Familie bzw. einzelner Familienmitglieder hingegen waren ein absolutes Tabu. Meiner Ansicht nach sollte man, wenn man Dreck kehren will, vor seiner eigenen Haustür beginnen – egal ob man Pastor ist oder nicht. 

Nebenher störte mich zudem die abgeschmackte Werwolf-Story, die nichts Neues bot, sondern eher wieder aufgewärmter Kaffee war – und das nicht mal guter! Daneben waren die einzigen Spannungshöhepunkte, wie die “Entführung” von Graces kleinem Bruder oder der zweite mordende Werwolf, keine Spannungshöhepunkte, da man sich bereits aufgrund des auffälligen Verhaltens eines bestimmten Charakters denken konnte, was geschehen ist und weiter geschehen wird. Spannung war absolut null vorhanden. Nicht mal in dem etwas schlecht inszenierten finalen Kampf, der mich hat nur die Augen rollen lassen. 

Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, wenn man alle Punkte betrachtet, wie dieses Buch so gehypt werden konnte. Weder die Charaktere noch die Handlung an sich lassen erkennen, was an der Geschichte von Grace und Daniel so besonders sein soll, da man zwischen den beiden nicht mal einen Funken springen sieht. Romantik sucht man als Leser hier nämlich leider auch vergeblich! 


Bewertung:

Wer “anspruchsvolle” Lektüre für Jugendliche sucht, sollte um “Urbat: Die dunkle Gabe” einen Bogen machen. Die Handlung sowie die Charaktere sind viel zu seicht, um überhaupt annähernd zu überzeugen. 


Infos zur Reihe:
  1. The Dark Divine (Die dunkle Gabe – bereits erschienen)
  2. The Lost Saint (Der verlorene Bruder – bereits erschienen)
  3. The Savage Grace – erscheint im März 2012 (dt. Titel und Erscheinungsdatum nicht bekannt)

26.01.2012

[Review] Howe, Katherine - Das Hexenbuch von Salem

Taschenbuch
Erschienen: 2011
Originaltitel: The Physick Book of Deliverance Dane
Sprache: Deutsch
Seiten: 497
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-47374-8
Preis: 9,99 €
Altersempfehlung: ab 14 Jahren 






Über die Autorin:

Katherine Howes Familie stammt aus der Nähe von Salem, einer kleinen Stadt in Massachusetts, die traurige Berühmtheit durch die Hexenverfolgungen im späten 17. Jahrhundert erlangte. Seit ihrer frühen Kindheit wusste Katherine Howe, dass sie mit Elizabeth Proctor, die der Hexerei angeklagt wurde, den Prozess aber überlebte, und Elizabeth Howe, die in Salem als Hexe gehängt wurde, verwandt ist. Das Wissen um die ‚Hexen‘ in ihrer Familie hat schon immer ihre Phantasie beflügelt. Und mit ihrem Roman hat Katherine Howe den Hexen von Salem ein unvergessliches Denkmal gesetzt. 


Klapptext:

Connie Goodwin ist eine herausragende Studentin der Harvard Universität und interessiert sich besonders für die Geschichte Neuenglands im 17. Jahrhundert. In ihrer Doktorarbeit soll es dann auch um die Hexenverfolgungen in Salem gehen, die Connie schon lange faszinieren. Doch gerade als sie sich in die Arbeit stürzt, muss sie in ihrer knappen Freizeit auch noch das halbverfallene Haus in Ordnung bringen, in dem ihre Großmutter einst gelebt hat. Zumindest ein Gutes hat die Sache allerdings: Das abgelegene und reichlich verwunschen wirkende Cottage gehört zu dem Küstenstädchen Marblehead, das ganz in der Nähe von Salem liegt. In den dortigen Kirchenregistern hofft Connie, alte Dokumente über die Hexenprozesse zu finden, und ist froh, dass ihr der junge Restaurator Sam bei den Recherchen helfen will. 

Doch auch im Haus ihrer Großmutter macht Connie eine eigentümliche Entdeckung. Sie stößt auf ein vergilbtes Pergament, das sie auf die Spur eines alten Buches mit sonderbaren Formeln und Rezepten bringt. Als sie ihrer Mutter Grace von dem Folianten erzählt, ist diese nicht überrascht: Grace weiß von dem Buch, das lange im Familienbesitz war, und warnt ihre Tochter, sich damit zu beschäftigen. Tatsächlich gehen bald Dinge vor sich, für die Connie keine natürliche Erklärung findet. Offensichtlich bergen die alten Rezepte eine magische Kraft – und das bringt nicht nur Connie, sondern auch Sam in höchste Gefahr… 


Meinung:

Seit geraumer Zeit nun versuche ich, mich nicht über irreführende Buchbeschreibungen bzgl. Klapptexten aufzuregen, aber wenn dies im vorliegenden Fall nun auch dazu führt, dass man eine andere Handlung und letzten Endes auch noch ein Werk geboten bekommt, was schwächer als besagter Klapptext ist, finde ich dies zwar auf makabere Art und Weise bemerkenswert, aber auch diskussionswürdig. Denn nur 1/4 des angepriesenen Klapptextes stimmen – wenn überhaupt. 

Ich werde versuchen, trotz der vielen Kritikpunkte, die ich anführen kann, nicht ganz so viel über die Geschichte zu verraten, auch wenn ich einige Punkte klarstellen möchte, damit andere interessierte Leser nicht auch in die ‚Klapptextfalle‘ laufen und am Ende ebenso erschlagen und enttäuscht sind wie ich. 

Mit 497 Seiten ist “Das Hexenbuch von Salem” ein nicht gerade dünnes Buch, was durch den zähen und schwergängigen und meist komplexen Erzählstil der Autorin dermaßen in die Länge gezogen wird, dass man als Leser das Gefühl bekommt, nie zum Ende durchzudringen. Neben diesem zähen Erzählstil unterstreicht der spannungslose Handlungsverlauf, der sich zu gut 80 % auf die Recherchen, die nebenbei meistens erfolglos sind, nur noch die Zähigkeit. Natürlich habe ich persönlich nichts gegen Recherchen und auch nichts dagegen, der jeweiligen Protagonistin über die Schulter zu schauen, da diese die Geschichte erst authentisch erscheinen lassen, aber davon immer – 80 % des Gesamtwerks – ohne irgendwelche Erfolge oder Spannungshöhepunkte Gebrauch zu machen, ist einfach zu viel, zu zäh und zu trocken. Einfach gesagt: nervenaufreibend! 

In diesen zähflüssigen Erzählstil und Handlungsverlauf fließen die relativ unscheinbaren und eindimensionalen Charaktere mit ein, die ebenfalls die Zähigkeit unterstreichen. Hier wäre zum einen die junge Protagonistin, die gleich zu Beginn der Geschichte ihre Prüfung zur Zulassung für ihre Dissertation ablegt und damit zeigt, wie intelligent sie ist, aber von der man im weiteren Verlauf einfach nicht zu viel erwarten darf, da einfach der emotionale Teil viel zu kurz kommt und platt wirkt; einfach keine Protagonistin, mit der man sich auf emotionaler Ebene verbunden fühlt. Zwar ist Connie intelligent, stur und ehrgeizig, wirkt auf den Leser allerdings blind für ihre Umgebung. Sie sieht z.B. von vornherein nicht, wer sie für seine/ihre Zwecke zur Marionette macht, sondern wird sich des Übeltäters erst bewusst, als er vor ihr steht und quasi seine Schandtaten gesteht. Nebenher wirkt auch die Liebesbeziehung zwischen Connie und Sam unauthentisch. Man merkt weder von Connies noch von Sams Seite aus, welche Emotionen jeweils für den anderen vorhanden sind – kein Kribbeln, kein Knistern. Nix. Wären da nicht die ein oder zwei Kussszenen zwischen den beiden gewesen, wäre ich wahrscheinlich dem Glauben verfallen, dass die beiden ‚nur gute Freunde‘ sind. 

Wie erwähnt, ist die Handlung zu trocken und die Charaktere zu eindimensional, was natürlich den religiösen Teil der Geschichte, der egal ob er vorder- oder hintergründig spielt, immer präsent ist und die zähflüssige Geschichtsstory noch zäher macht. 

Einzig positiv anzumerken sind die geschichtlichen Aspekte, die sehr authentisch wiedergegeben werden. Manchmal fließen sie in den gegenwärtigen Handlungsverlauf, der im Jahre 1991 spielt, mit ein und manchmal in einen (fiktiven) Rückblick in die Zeit der Hexenverfolgungen des Jahres 1692, und somit zu Deliverance Dane und ihrer Geschichte, die hier gesehen rein fiktiv wiedergegeben wurde. Die wahre Geschichte der Deliverance Dane wird am Ende des Buches aufgeklärt, welche ich hier an dieser Stelle nicht weiter erläutern möchte. 


Bewertung:

Ein interessantes Buch über die Hexenverfolgungen in Salem. Bedauerlicherweise ist die erzählte Geschichte zu zäh, trocken und langatmig, sodass einem zwischenzeitlich die Lust am Lesen verlässt, was durch die platten und eindimensionalen Charaktere nur unterstrichen wird. 

25.01.2012

[Review] Webster, Jean - Daddy-Long-Legs

Taschenbuch
Erschienen: 1895
Originaltitel: /
Sprache: Englisch
Seiten: 185
Verlag: Puffin Classics
ISBN: 0-14-037455-8
Preis: ca. 5,99 €
Altersempfehlung: ab 12 Jahren 





About the author:

Jean Webster was the pen name of Alice Jane Chandler Webster (1876-1916), who was born and lived most of her life in New York State. Perhaps it was in her blood that she would write one of the best-loved books of all time, because her great uncle was Mark Twain. Jean Webster had a privileged upbringing and graduated from Vassar College in 1901. Through making charity visits to the poor, she became convinced that well-off children could indeed succeed in life. This idea is developed with humor and style in Daddy-Long-Legs. 


Klapptext:

A trustee of the John Grier orphanage has offered to send Judy Abbott to college. The only requirements are that she must write to him every month, and that she can never know who he is. Judy’s life at college is a whirlwind of friends, classes, parties, and a growing friendship with the handsome Jervis Pendleton. With so much happening in her life, Judy can scarcly stop writing! 


Meinung:

Ich finde es immer wieder schön, einen zeitlosen Klassiker wie “Daddy-Long-Legs” zu lesen, der einen nicht einfach nur zeigt, wie anders das Leben vor ca. 100 Jahren war, als die Geschichte der Vollwaisen Judy publiziert wurde, sondern welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Gesellschaft sich herauskristallisieren. 

24.01.2012

[Crazy for...] Taken by Storm (Raised by Wolves #3) by Jennifer Lynn Barnes



Yippie, es wird weitergehen!! Den ersten Band der Raised by Wolves-Reihe habe ich im vergangenen Jahr mit großem Vergnügen verschlungen und zählt zu meinen liebsten Büchern des Jahres 2011. Auch der zweite (‚Trials by Fire‘) erwartet schon seit einiger Zeit sehnsüchtig von meinem SuB gelesen zu werden und nun freue ich mich bereits auf den 22. Mai 2012, denn dann erscheint der dritte Band der Reihe. 

Taken by Storm (Raised by Wolves 3) by Jennifer Lynn Barnes
- erscheint am 22.05.2012 - 

Bryn knows first-hand that being the alpha of a werewolf pack means making hard decisions, and that being human makes things a thousand times worse. She’s prepared to give up her humanity, but the wolf who promised to Change her is waiting - though for what, Bryn doesn’t know. Still human, she must take her place in the werewolf Senate, the precarious democracy that rules the North American packs. Standing side by side with werewolves who were ancient long before she was ever born is enough of a challenge, but Bryn soon learns that the Senate has been called to deal with a problem: the kind of problem that involves human bodies, a Rabid werewolf, and memories that Bryn, Chase, and the rest of their pack would rather forget. With bodies stacking up and political pressure closing in from all sides, Bryn and her pack are going to have to turn to old enemies and even older friends for help - especially when it starts to look like this time, the monster might be one of their own. 
 
Ich bin schon gespannt, ob auch der dritte Band hält, was er verspricht und ob auch das Cover wieder einen leichten Metallic-Effekt aufweisen wird. Ich bin schon sooo gespannt. Das Werwolf-Universum und das Konstrukt um deren Hierarchie ist so faszinierend, dass ich es kaum erwarten kann.

20.01.2012

[Review] Noble, Kate - Compromised

Taschenbuch
Erschienen: 2008
Originaltitel: /
Sprache: Englisch
Seiten: 350
Verlag: Berkley Sensation
ISBN: 978-0-425-22650-6
Preis: ca. 6,99 €
Altersempfehlugn: ab 16 Jahren 





About the author:

Kate Noble love books. Romances especially. But, being born into a family of doctors, scientists, and mathematicians, she didn’t discover she was adept at writing until, oh, about junior year of high school. Which came as something of a relief, as she was hopeless at memorizing the Latin names for all the bones in the human body. The Heisenberg Uncertainty Principle eludes her to this day. 


Klapptext (Buchrückseite):

Miss Gail Alton was not having a good day or a good year. First, she’s strong-armed into attending the Season as a foil for her beautiful sister, Evangeline. Then, while riding her mare in the park, she gets toppled by a stuffy, self-important, too-handsome-by-half “gentleman” who has the audacity to blame her for their fall into the chilly lake! Little does Gail know that the very same man will soon be found in a compromising position with her sister… 

Forced to ask for Evangeline’s hand in marriage, Maximillian St. John, Viscount Fontaine, can’t keep his mind off the irksome girl who threw him from his horse and who matches wits with him at every turn. He’s determined to follow through with the wedding, yet he can’t deny that Gail makes him want to cast propriety aside - and whisk away the sister of his soon-to-be bride… 


Meinung:

Nachdem ich eine sehr begeisterte Rezension zu “Compromised” gelesen habe, wollte ich ebenfalls einmal die Autorin und besagtes Werk ausprobieren, um zu erproben, ob weitere Werke der Autorin ebenfalls Einzug in mein Bücherregal erhalten. Ich kann bereits jetzt schon sagen, dass mir das vorliegende Werk zwar angenehm gut gefallen hat, aber letztendlich nicht 100 %ig zu überzeugen vermochte. 

18.01.2012

[Review] Neill, Chloe - Verbotene Bisse (Chicagoland Vampires #2)

Taschenbuch 
Erschienen: 2011 
Originaltitel: Friday Night Bites
Sprache: Deutsch
Seiten: 445
Verlag: Lyx
ISBN: 978-3-8025-8363-6
Preis: 9,99 €
Altersempfehlung: ab 16 Jahren







Über die Autorin: 

Chloe Neill ist im Süden der USA aufgewachsen. Mit den “Chicagoland Vampires” gibt sie ihr Debüt als Autorin. Derzeit schreibt sie an einer neuen Urban-Fantasy-Serie. 


Hinweis: Der weitere Beitrag enthält möglicherweise Spoiler!!!  


Klapptext: 

Als frischgebackene Vampirin hat sich Merit an ihr neues untotes Leben gewöhnt – zumindest ein bisschen. Mittlerweile wurde sie zur Hüterin des Hauses Cadogan ernannt und soll sich dort um die Sicherheit kümmern. Doch kaum sind die Morde an den Mädchen aufgeklärt, erwartet die fangzahnige Gemeinde neues Ungemach: Ein Journalist droht, ein dunkles Geheimnis der Blutsauger aufzudecken. Er will über die Raves berichten – Partys, die gegen den Willen der Häuser im Untergrund veranstaltet werden. Menschen werden dort zu willigen Blutspendern gemacht, in der Hoffnung, Anteil am glamourösen Leben der Vampire zu haben. Doch da die Vampire seit ihrem Comingout schon viel zu oft in der Klatschpresse vertreten sind, wären solche negativen Schlagzeilen ein wahres Desaster! Um der Sache auf den Grund zu gehen, soll Merit alte Kontakte wieder aufleben lassen: Sie muss die Bande zu ihrer versnobten Familie neu knüpfen – und das widerstrebt der Vampirin sehr! Begleitet wird sie auf dieser Mission von ihrem Meister Ethan Sullivan, der auf diese Weise in die High Society von Chicago eingeführt werden will. Merit passt das überhaupt nicht, denn der attraktive Vampir bringt ihre Gefühle noch immer gehört in Aufruhr. Zwischen den beiden knistert es gewaltig… doch da ist auch noch Morgan, der Meister der Navarre, dessen zuvorkommende Art Merit ebenfalls nicht kalt lässt. 


Meinung:

“Verbotene Bisse” ist der zweite Band der Chicagoland Vampires-Serie, der es ähnlich wie sein Vorgänger schaffte, zu überzeugen – zwar mit kleinen Abstrichen, aber das ist verkraftbar. 

17.01.2012

[Crazy for...] "Green" and "Endurance" by Jay Lake

Schon seit einiger Zeit habe ich mit dem Gedanken geschlagen, eine solche Kategorie zu führen. In [Crazy for…] werdet ihr zeitweise Bücher finden, die bereits erschienen sind oder erst noch erscheinen werden, und die ich unglaublich gerne lesen möchte und/oder beim Stöbern entdeckt habe. Da ich gerne teile, habe ich mir überlegt, diese euch unter der oben genannten Kategorie vorzustellen. Und hier sind meine ersten beiden Vorstellungen. Ich hoffe, ihr findet sie genauso interessant wie ich.    
 

16.01.2012

[Review] Jones, Carrie/Wedel, Steven - After Obsession

Taschenbuch
Erschienen: 2011
Sprache: Englisch
Seiten: 305
Verlag: Bloomsbury
ISBN: 978-1-4088-1827-5
Preis: ca. 8,40 €
Altersempfehlung: ab 14 Jahren







About the authors: 

In addition to the New York Times bestsellers Need and Captivate and the third book in the series, Entice, Carrie Jones is also the award-winning author of the YA novel Tips on Having a Gay (Ex-)Boyfriend. Carrie grew up in Bedford, New Hampshire, where she once had a seance with uber-comedian Sarah Silverman. She now lives in Maine, USA.

Steven Wedel is a high school English teacher and lives with his wife and children in Oklahoma, USA. He has written adult fantasy novels and this is his first book for young adults. 


Klapptext:

Aimee and Alan have secrets. They both have intriguing pasts and abilities they prefer to keep hidden. But when their lives intersect in a cold Maine town, they can’t stop their secrets from spilling out. Strange things have been happening, and they both feel strangely that something, or someone, is haunting them. 
 
But it’s actually another friend, Courtney, who’s truly in trouble. In a desperate plea to find her missing father, she has invited a demon into her life - and into her body. Aimee and Alan can only exorcise the ghost together. And they have to move quickly, before it devours not just their friend, but everything around her… 
 
 

Meinung:   

Ein Buch zu dem ich überhaupt keine Erwartungshaltung hatte, da mich der Plot zwar reizte, ich aber weder ein Buch von Frau Jones noch von Herrn Wedel kannte, und das mich positiv überraschte; es fesselte, faszinierte und sog mich förmlich in die Geschichte von Aimee und Alan. Besonders der Part von Alan hat mich nach dem Plot etwas skeptisch zurückgelassen, überraschte aber auf ganze Linie, denn mit Exorzismus rechnete ich, aber nicht mit der Einbindung des Volksglaubens der amerikanischen Ureinwohner, der einzig auf Alan zurückzuführen ist. Eine wirklich klasse Idee, die trotz ihrem provisorischen Arrangement überzeugte.
 

15.01.2012

[Crazy Reads] Ein Resümee des Lesejahres 2011

Auch in 2011 habe ich viel interessante, spannende und faszinierende Lektüre gefunden, gelesen und verschlungen. Sicherlich wird dies auch in diesem Jahr nicht anders sein. Aber nun möchte ich noch einmal auf das vergangene Jahr zurückblicken und Revue passieren lassen, was mich begeisterte oder auch abschreckte.

Insgesamt habe ich in 2011 immerhin insgesamt 109 Bücher gelesen und damit 38.007 Seiten gelesen. Unter diesen 109 Büchern haben sich in mein Gedächtnis viele tolle Bücher eingenistet, aber nur vier haben es geschafft, dauerhaft positiv in meinem Gedächtnis zu bleiben, auch wenn sie nicht unbedingt immer volle Punktzahl erworben haben.

05.01.2012

[Crazy Reads] Dezember 2011

Auch der Dezember 2011 war im Vergleich zu einigen anderen Monaten des vergangenen Jahres eher ein ruhiger Lesemonat. Viel habe ich nicht gelesen, dafür reichte meine Zeit nicht oder ich hatte zweitweise auch überhaupt gar keine Lust gehabt zu lesen. ^^‘ 

Gelesen habe ich…

  1. Far From You – Lisa Schroeder
  2. Dash & Lily’s Book of Dares – Rachel Cohn/David Levithan
  3. A Christmas Carol – Charles Dickens
  4. Wolfsschatten (Nightcreatures #8) – Lori Handeland
  5. Drachen lieben heißer (Silver Dragons #3) – Katie MacAlister

Insgesamt sind somit nur 5 gelesene Bücher für den Dezember 2011 zu verzeichnen gewesen mit einer gelesenen Seitenzahl von 1.374 Seiten. Zufriedenstellend, wenn ihr mich fragt. 

Angelesen habe ich…

  •  Weihnachtsglanz: Ein Sack voller Geschichten – eine Weihnachts-Anthologie mit Kurzgeschichten von 21 bekannten deutschen Autoren 
  • Glut und Asche (Chroniken der Unsterblichen Band 11) – Wolfgang Hohlbein

Bei „Weihnachtsglanz“ habe ich immerhin ganze 35 % bisher geschafft. Was eher daran liegt, dass mich die einzelnen Geschichten bisher nicht ganz zu fesseln vermochten bzw. eine entsprechende weihnachtliche Stimmung zu verbreiten. Das Buch werde ich auf jeden Fall in nächster Zeit beenden und kurz meinen Senf dazu tun. Bei „Glut und Asche“ sieht das schon anders aus. Ich weiß nicht, wann ich mich das nächste Mal dazu aufraffen werde, hier weiter zu lesen. Es liegt einerseits sicherlich an der gerösteten Ratte auf den ersten beiden Seiten, dass ich über diese noch nicht hinweggekommen bin, und der Tatsache, dass ich die 10 Vorgängerbände der Reihe nicht kenne. Zudem hatte die geröstete Ratte Anfang Dezember eindeutig zum Absinken meiner weihnachtlichen Stimmung unter den Gefrierpunkt gesorgt. Lesen werde ich es auf jeden Fall… nur wann mich die Lust dazu packt, weiß ich nicht. 

Dystopien-Challenge

Da der Dezember einer der wenigen Monate ist, wo ich kaum zum Atmen komme, habe ich es nicht einmal geschafft, meine offen stehenden Bewertungen zu den letzten drei Bänden der Uglies-Reihe zu posten. Ich schäme mich zutiefst. Besser wird die Situation dadurch leider auch nicht, da ich im vergangenen Monat nicht eine einzige Dystopie gelesen hab. Ich weiß, Schande über mich. :-[

Das war lesetechnisch mein Dezember gewesen. Da ich zwar gegen Ende Dezember Weihnachtsurlaub hatte, aber mit dem Basteln meines neues Blogs beschäftigt war, und einigen anderen Sachen, war es mir vom Prinzip her gar nicht Unrecht, dass mich eine kleine Leseunlust-Phase packte. Diese hält zwar momentan noch an – und ich muss gestehen, dass ich bisher in diesem Monat noch keine einzige Seite gelesen habe. Vielleicht ändert sich das jetzt noch, aber auf jeden Fall möchte ich meine derzeitige Leseunlust dazu nutzen, euch noch die letzten Bewertungen zu präsentieren, die ich zwar schon geschrieben habe, euch aber nach wie vor schuldig bin.

Einen kleinen Rückblick auf das Lesejahr 2011 wird es auch noch in einen gesondertem Post geben, um einmal zurückzublicken. ;) 

Bis dahin,
Eure animasoul

04.01.2012

Bewertungsindex & Co. stehen

In den letzten Tagen habe ich mich daran gesetzt und an meinen Bewertungsindex (oben über’m Header) sowie einer aktuellen SuB-Auflistung gearbeitet. Beides steht nun. Kurzfristig habe ich mich dann noch entschieden, den Blogs, bei denen ich regelmäßig vorbeischaue – auch wenn ich nicht kommentiere – einen kleinen Platz zukommen zu lassen.

In meinem Bewertungsindex findet ihr wie gewohnt alle meine Bewertungen, alphabetisch sortiert nach dem jeweiligen Autoren-Namen und nachfolgend mit dem entsprechenden literarischen Werk.

Meine SuB-Auflistung ist, wie bereits schon einmal angemerkt, unterteilt in digitalem SuB (eReader) und physikalischem SuB (mein Bücherregal). Ich muss sagen, bei der Gesamtzahl bin selbst ich beim nochmaligen Durchgehen etwas ins Schmunzeln geraten. Langsam aber sicher muss ich wirklich etwas dagegen tun bzw. bin dabei.

Unter “Blogs I’m crazy for” findet ihr diejenigen Blogs aufgelistet, bei denen ich gerne einmal vorbeischaue. Sicherlich habe ich hier noch nicht alle zusammen und falls dem einen oder anderen sein bzw. ihr Fehlen auffallen sollte, bitte ich dies zu entschuldigen und wäre dankbar, wenn ihr mich darüber informieren könntet, damit ich euch entsprechend mit aufnehme.

Ich hoffe, ihr kommt mit meiner neuen Aufteilung und Sortierung gut zurecht. Denn ich bin froh, dass ich jetzt soweit alles geschafft habe und gemütlich in meinen Blogger-Alltag zurückkehren kann.  

Eure animasoul

01.01.2012

Happy New Year!

Ich wünsche euch allen ein frohes, gesundes und lesereiches Jahr 2012!

Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr ohne Zwischenfälle gekommen, habt das alte Jahr mit Pauken und Trompeten verabschiedet und seht nun mit viel Elan und Ideen 2012 entgegen. 

Ich selbst habe mir ja nur hinsichtlich meiner eigenen Vorgaben Gedanken gemacht. Allgemeine Gedanken streiften da eher selten durch meinen Kopf, denn ich versuche nicht immer allzu viel zu verplanen (das geht eh meistens schief). Was meinen Blog angeht, habe ich für das neue Jahr einige Ideen und wenn der Zeitpunkt gekommen ist, werde ich euch an deren Umsetzung natürlich teilhaben lassen. 

Ich hoffe, dass ich mich auch weiterhin in meinem gerade erst kürzlich eingerichteten neuen Blog-Zuhause wohl fühlen werde. Bisher bin ich wirklich überrascht, wie gut es sich mit WordPress arbeiten lässt. Das Einzige, was bisher ein wenig stört, sind die Einschränkungen hinsichtlich der Post-Formatierungen und Post-Schriftart. Aber ehrlich gesagt, stört mich das wenig, da die Posts sich dennoch wirklich gut lesen lassen. Aber ansonsten bin ich mit den Gestaltungsmöglichkeiten und des Blog-Aufbaus sehr zufrieden – zufriedener als in meinem alten Zuhause. Hier habe ich eindeutig mehr Möglichkeiten. Das erfreut mein Bloggerherz, was sich schon seit längerer Zeit eine geordnetere Menüführung gewünscht hat.  

Natürlich bin ich bisher noch nicht mit allen Feinheiten bei WordPress vertraut, aber nur Übung macht den Meister, weswegen ich hoffe, dass ich ganz besonders in nächster Zeit einige seit längerer Zeit ausstehender Aufgaben auf dem Blog und bezüglich diverser Bewertungen nachholen kann. 

Auf ein gutes und erfolgreiches Lesejahr 2012!!!  

Eure animasoul