30.04.2011

[Review] Verday, Jessica - The Haunted

Taschenbuch
Sprache: Deutsch
Originaltitel: The Haunted
Erschienen: 2011
Seiten: 422
Verlag: Arena
ISBN: 978-3-401-06671-4
Preis: 15,99 €
Altersempfehlung: ab 14 Jahren 





Über die Autorin:

Jessica Verday hat den ersten Entwurf für “The Hollow” per Hand geschrieben – und dabei dreizehn Notizbücher und fünfzehn schwarze Stifte verbraucht. Sie mag Dinge, die gut riechen, verregnete Nächte, alte Bücher, Friedhöfe, Züge und Schnee. Gerade schreibt sie an dem dritten Band ihrer Geschichte über Abbey und Caspian – per Hand natürlich. 


Hinweis: Der weitere Beitrag enthält möglicherweise Spoiler!!!


Klapptext:

Ich streckte eine Hand aus und berührte ihr Gesicht. Ihr Haar. Ihre Flügel. Die Ähnlichkeit war verblüffend. Sie war auf ewig in Stein und Staub erstarrt. Aus harten Linien und unbezwingbarem Granit herausgearbeitet. “Wartest du auf mich?”, flüsterte ich. “Du hast gesagt, du würdest immer hier sein.” 

Plötzlich wurde die Statue kalt. Eisig. So rau wie ein Winterwind und ich befürchtete, meine Finger würden daran festfrieren. “Nein!”, schrie ich. “Bitte… ” Ihre Flügel barsten. Der Stein seufzte. Und von ihren Augen fiel eine Träne. 


Meinung:

Auch beim zweiten Band der Hollow-Trilogie von Jessica Verday, die die Geschichte von Abbey und Caspian erzählt, verzichte ich aus Zeitgründen und (fehlender) Handlung darauf, eine Inhaltsangabe wiederzugeben. 

29.04.2011

[Review] Verday, Jessica - The Hollow

Taschenbuch
Sprache: Deutsch
Originaltitel: The Hollow
Erschienen: 2010
Seiten: 431
Verlag: Arena
ISBN: 978-3-401-06495-6
Preis: 15,95 €
Altersempfehlung: ab 14 Jahren 





Über die Autorin:

Jessica Verday hat den ersten Entwurf für “The Hollow” per Hand geschrieben – und dabei dreizehn Notizbücher und fünfzehn schwarze Stifte verbraucht. Die 26-jähirge Autorin ist gerade dabei, ihren zweiten Roman zu verfassen – handschriftlich natürlich. 


Klapptext:

Es hieß, sie hätte Selbstmord begangen.
Jeder sagte das.

Was als Gerücht begann und von diskreten Menschen in kleinen Gruppen flüsternd angedeutet wurde, wuchs sich rasch zu etwas aus, das von weniger diskreten Menschen in großen Gruppen offen diskutiert wurde. Ich hatte es so satt, ihnen zuzuhören. 
 
Sie fragten mich aus. Immer und immer wieder, um herauszufinden, ob ich wusste, was geschehen war. Aber meine Antworten blieben dieselben. Trotzdem versuchten sie es immer wieder aufs Neue, als ob sie erwarteten, dass meine Antworten sich eines Tages plötzlich ändern würden. 
 
Dabei wusste ich wirklich nichts, aber ich hätte es wissen müssen…
und seitdem verfolgt es mich.


Meinung:

Der erste Gedanke, der mich traf, als ich mit “The Hollow” von Jessica Verday begann, war, dass es sich hierbei eher um eine Hommage handelt. Eine Hommage an die Stadt Sleepy Hollow und den Autor Washington Irving, der diese mit seinem Buch “Die Legende von Sleepy Hollow” berühmt gemacht hat. Dieser erste Eindruck ist auch beim Weiterlesen nicht verschwunden. 

21.04.2011

[Review] Derting, Kimberley - Bodyfinder: Das Echo der Toten

Gebundene Ausgabe (mit Schutzumschlag)
Originaltitel: The Body Finder
Erschienen: 2010
Sprache: Deutsch
Seiten: 331
Verlag: Coppenrath
ISBN: 978-3-8157-9873-9
Preis: 16,95 €
Altersempfehlung: ab 14 Jahren 





Über die Autorin:

“Bodyfinder – Das Echo der Toten” ist Kimberly Dertings Debütroman. Die Autorin wurde in der Nähe von Seattle geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Nordwesten der USA, in einem Ort direkt am Pazifik, der für sie Quelle vieler dunkler und geheimnisvoller Geschichten ist. Der Nachfolgeband u “Bodyfinder – Das Echo der Toten” erscheint im Herbst 2011. 


Klapptext:

Seit Violet ein kleines Mädchen ist, nimmt sie die Aura der Toten wahr. Wie magisch wird sie von ihnen angezogen, spürt ihre pulsierenden Echos unter der Haut vibrieren. Für sie ist diese Gabe jedoch alles andere als ein Geschenk – und nur widerwillig findet sie sich damit ab, dass sie die Einzige ist, die den Serienmörder aufhalten kann, der die kleine Stadt heimsucht, in der sie mit ihrer Familie lebt. Mithilfe ihres besten Freundes Jay macht sie sich auf die Suche. Aber dann passiert etwas, womit Violet nie gerechnet hätte: Sie verliebt sich in Jay. Und merkt dabei gar nicht, wie nahe sie dem Mörder bereits gekommen ist. Bis sie selbst zu seiner Beute wird. 


Hinweis: Der weitere Beiträg enthält möglicherweise Spoiler!!!

 

Inhalt:

Violet Ambrose wäre eine ganz normale 16-Jährige mit den üblichen Teenager-Problemen, wie z.B. verliebt zu sein in den besten Freund, wenn da nicht ihre “Gabe” wäre, das Echo von Toten – egal ob Mensch oder Tier – zu spüren. Jedes Echo ist anders; mal ist es ein Geschmack, eine Farbexplosion, ein Geräusch oder ein Geruch. Aber sobald Violet in die Nähe eines Echos gerät, wird sie wie hypnotisiert davon angezogen. Dies geschieht auch ganz plötzlich, als Violet mit ihrem besten Freund Jay auf einem Wetbike während einer Party auf einem See eine kleine Runde dreht und Violets Aufmerksamkeit auf eine ungewöhnliche Farbe zwischen dem Schilf im Wasser gezogen wird. Zuerst glaubt sie daran, ein totes Tier erspürt zu haben, doch schnell wird klar, dass es sich hierbei um die Leiche eines Mädchens in ihrem Alter handelt. Schockiert über den Fund, ist Violet froh darüber, Jay an ihrer Seite zu haben, trotz ihrer stärker werdenden Gefühle für ihn, denn niemand kennt Vi besser als Jay. 

20.04.2011

[Review] Martin, Kat - Der Duft der Rosen

Taschenbuch
Originaltitel: Scent of Roses
Erschienen: 2010
Seiten: 412
Verlag: Mira Taschenbuch
ISBN: 978-3-89941-602-2
Preis: 8,95 €
Altersempfehlung: ab 16 Jahren






Über die Autorin:

Mit über 40 historischen und zeitgenössischen Romanen hat die ehemalige Maklerin Kat Martin die Herzen ihrer Leser im Sturm erobert. Mit ihrem Mann, dem Autor Larry Joy Martin, lebt sie derzeit in Missoula, Montana. 


Klapptext (Buchrückseite):

Bitte helfen Sie mir! Elizabeth Conners reagiert höchst misstrauisch, als eine Klientin ihr erzählt, dass sie von dem Geist eines kleinen Mädchens heimgesucht wird. Nacht für Nacht rät es ihr, so schnell wie möglich zu fliehen. Bevor noch ein Mord geschieht. 

Zögerlich beschließt Elizabeth, sich das Phänomen aus der Nähe anzuschauen. Und tatsächlich, seltsame Dinge geschehen auf Harcourt Farm: Der Fußboden knarrt, trotz sommerlicher Hitze wird es plötzlich eiskalt und in der Luft liegt der tödliche Duft von Rosen. Sollten die Warnungen des kleinen Mädchens wirklich ernst zu nehmen sein? Was für ein fürchterliches Verbrechen geschah vor vielen Jahren hier, in diesen Wänden? Der einzige, der Elizabeth darüber Auskunft geben kann, ist Zach Harcourt. Und während die beiden sich immer tiefer in die Geschichte des Hauses und ihre wachsenden Gefühle füreinander verstricken, ist ihnen der Mörder schon längst auf der Spur. 

 

Inhalt:

Elizabeth Conners lebt seit einigen Jahren nach einer gescheiterten Ehe wieder in der Kleinstadt San Pico, in der sie einst aufgewachsen ist, und arbeitet dort als Familientherapeutin. Eines Tages bittet sie einer ihrer jüngeren Schützlinge, Raul, ein verhaltensauffälliger junger Mann, der bereits straffällig geworden ist, sich mit seiner Schwester in Verbindung zu setzen, da er sich um diese sorgt. Da Elizabeth die Familie bzw. die Schwester von Raul sowie deren Ehemann bereits seit einiger Zeit kennt und in ihr Herz geschlossen hat, kommt sie Rauls Bitte nach und fährt dessen Schwester Maria besuchen. Dort angekommen, hört die junge Familientherapeutin die unglaubliche Geschichte, dass die junge Frau angeblich von einem Geist heimgesucht wird, der sie davor warnt, länger in diesem Haus zu leben, in dem sie erst seit ein paar Monaten mit ihrem Mann wohnt, da ansonsten für ihr ungeborenes Baby Gefahr droht. 
 

[Review] Puschkin, Alexander - Jewgeni Onegin

Taschenbuch
Originaltitel: Evgenij Onegin
Erschienen: 1999
Sprache: Deutsch
Seiten: 230
Verlag: insel taschenbuch
ISBN: 978-3-458-34224-3
Preis: 9,00 €
Altersempfehlung: ab 14 Jahren 





Über den Autor:

Der Rang, den Alexander Puschkin in der Weltliteratur hat, begründet sich neben der Lyrik auch auf “Jewgeni Onegin”, einem Versroman, in dem Puschkin ”mit einem einzigen Griff, in der treffenden Weise, mit dem scharfsinnigen Blick, den Kern des russischen Wesens erfasst und dargestellt” hat, wie Fjodor Dostojewski 1880 schrieb. “Jewgeni Onegin” ist mehr als nur die unglückliche Liebesgeschichte zwischen dem großstädtischen Dandy Jewgeni Onegin und der Schönheit vom Lande Tatjana Larina: Es ist die erste umfassende Schilderung der russischen Gesellschaft und war Vorbild für Pjotr Tschaikowskis berühmte Oper. 


Klapptext (Buchrückseite):

“Jewgeni Onegin” ist mehr als eine Liebesgeschichte: Es ist die Enzyklopädie der russischen Welt – bis in die Gegenwart. 


Inhalt:

Der Dandy Jewgeni Onegin ist ein Mann aus reicher Familie und schnell gelangweilt von Gesellschaften, Festen und den Menschen in seiner Umgebung. Daher hat er sich nach dem Tod seines Onkels, der ihn zu dem Erben seines ländlichen Guts erklärt hat, dazu bereit erklärt, dieses auch zu führen. Dort lernt er einen Dichter kennen, der ganz vernarrt ist in die Nachbarstochter, mit der er auch schon seit Kindertagen befreundet ist. Dieser bringt Jewgeni dazu, sich ebenfalls mit der Nachbarsfamilie anzufreunden, obwohl dieser in der gesamten Nachbarschaft verrufen ist. Die junge Tatjana verliebt sich unsterblich in Jewgeni. Doch dieser erwidert ihre Gefühle nicht und amüsiert sich über dieses kindliche Gefühl. Auf der Geburtstagsfeier von Tatjana tanzt Jewgeni mit der hübschen Schwester von Tatjana und zieht sich den Zorn seines Freundes zu, der ihn daraufhin aus Eifersucht zu einem Duell herausfordert. Im Gefecht dieses Duells erschießt Jewgeni den Freund und verlässt die Gegend unverzüglich ohne zurückzublicken. 

Jahre später ist er auf einer Gesellschaft eingeladen und die dortige Gastgeberin, die Ehefrau eines Generals, kommt ihn bekannt es vor. Es ist Tatjana, die junge Frau, die ihm einst ganz unverblümt ihre Liebe gestand. Bezaubert von ihrer nun nicht mehr schlichten Schönheit, Gewandtheit und ihrem selbstbewussten Auftreten, verliebt er sich in sie und schreibt ihr in zahlreichen Briefen und Gedichten von seiner tiefen Liebe. Doch Tatjana ist verheiratet mit einem General und lässt sich nicht auf Jewgeni ein, sondern ignoriert ihn permanent. Enttäuscht von ihrem Verhalten, stellt er sie zur Rede. Nach dem Gespräch ist er zwar schlauer, doch in größerer Gefahr denn je… 

 

Meinung:

“Jewgeni Onegin” von Alexander Puschkin erschien 1825-1833 in Originalausgabe unter dem Titel “Evgenij Onegin” in Petersburg. Die vorliegende Übertragung erschien erstmals unter dem Titel “Jewgeni Onegi” 1980 im Wilhelm Schmitz Verlag, Gießen. 

Im Gegensatz zu dem, was wir als Leser gewohntermaßen von traurigen Liebesgeschichten kennen, ist dies eine Liebesgeschichte, die tatsächlich in Versform erzählt wird. Ich wusste anfangs absolut nicht, was mich erwartete, doch schon nach ein paar Seiten war ich von der Versform so fasziniert, dass ich das Buch ganz fix durch hatte. Nachteil an der Sache war, dass ich dann eine Weile Probleme hatte, die Verse wieder aus meinem Kopf zu kriegen. 

Der Autor erzählt in dem hier vorliegenden und recht kurzen Werk nicht nur die Geschichte von Jewgeni und Tatjana, sondern auch die des Dichters und zeitweise auch die des Autors selbst. Ich war sehr überrascht, wie viele Parallelen der Autor zu seinem eigenen Leben preisgibt und zieht. Er beruft sich stets darauf, dass er das Einzelgängertum des eigentlichen Protagonisten sehr gut aufgrund persönlicher Erfahrungen nachvollziehen kann, was ihm den Leser zwar näher bringt, sich aber völlig von der Geschichte entfremdet. 
 
Zwar fand ich hier doch auch die eine oder andere gesellschaftskritische Äußerung, die wir in jedem Land finden – Sprach- und Kulturentfremdung -, dennoch – und dies lässt sich sicherlich mit meinem mangelnden Wissen über die russische Kultur erklären – kann ich die Meinung, dass es sich hierbei um “die Enzyklopädie der russischen Welt – bis in die Gegenwart” handeln soll, nicht teilen. Sollte mir das jemand erklären können, habe ich natürlich jederzeit ein offenes Ohr (bzw. eMail-Fach). 

 

Bewertung:

“Jewgeni Onegin” ist einfach ein Leseerlebnis der besonderen Art, was sicherlich nicht jedermanns Geschmack trifft. 

19.04.2011

[Review] Wolff, Veronica - Devil's Own

Taschenbuch
Erschienen: 2011
Sprache: Englisch
Seiten: 338
Verlag: Berkley Sensation
ISBN: 978-0-425-24018-2
Preis: 5,99 €
Altersempfehlung: ab 16 Jahren






Über die Autorin:

Veronica Wolff was an aspiring art historian when she realized that academic writing was not the place to explore her romantic flights of fancy. She lived everywhere from Hawaii to Texas to India before finally settling in northern California where she lives with her husband and two children. 


Klapptext (Buchrückseite):

Thirteen years after he was kidnapped and sold into slavery, Aidan returns to Scotland to find the home he knew long gone. His mother, a proper education, a chance at love – gone. All he has now are dreams of vengeance… 

Only one woman can restore his tormented heart. 

Aidan MacAlpin appreciates the hospitality of his brothers and sisters, but after surviving hell on earth, he feels they are more like strangers than kin. They could never understand his one ambition: to exact bloody revenge on the bastard who sold him into slavery all those years ago… 

Elspeth Farquharson has already resigned herself to the life of a spinster when she’s hired to tutor dark, brooding Aidan – a real-life hero more enticing than any from her adventure books. If only she can convince this tragic rogue that she’s not the nervous, stuttering bookworm she appears to be. But when Aidan shows her a clue to his tortured past, she’ll be thrust into a dangerous game of passion and deception that will awaken the sexy heroine within – if it doesn’t kill her first… 


Inhalt:

Aidan ist nach Jahren der Sklaverei endlich wieder frei – und auf Rache aus. Um seine Familie nicht stutzig zu machen, hat er jemanden engagiert, der für ihn die Recherchen in der nächstgelegen Stadt unternimmt und ihm regelmäßig Bericht erstattet. Jedoch gibt es ein Problem: Aidan besitzt Unterlagen, die ihm die Identität des Mannes mit dem schwarzen Perlenohrring, dem Mann, der ihn in die Sklaverei verkauft hat, verraten können, nur kann er leider nicht lesen.