31.12.2010

[Review] Quinn, Julia - It's In His Kiss (Bridgerton #7)

Taschenbuch
Sprache: Englisch
Seiten: 368
Verlag: Avon
ISBN: 978-0-06-053124-9
Preis: (ca.) 6,99 €
Altersempfehlung: ab 16 Jahren 







About the author:

Julia Quinn learned to read before she learned to talk, and her family is still trying to figure out if that explains 

A) why she reads so fast
B) why she talks so much or
C) both. 

In addition to writing romances, she practices yoga, grows terrifyingly huge zucchinis, and tries to think up really good reasons why housework is dangerous to her health.

The author of eight novels for Avon Books, she is a graduate of Harvard and Radcliffe Colleges and lives in Colorado with her husband Paul and two pet rabbits.


Klapptext:

Meet Our Hero… 

Gareth St. Clair is in a bind. His father, who detests him, is determined to beggar the St. Clair estates and ruin his inheritance. Gareth’s sole bequest is an old family dairy, which may or may not contain the secrets of his past… and the key to his future. The problem is – it’s written in Italian, of which Gareth speaks not a word. 

Meet Our Heroine… 

All the ton agreed: there was no one quite like Hyacinth Bridgerton. She’s fiendishly smart, devilishly outspoken, and according to Gareth, probably best in small doses. But there’s something about her – something charming and vexing – that grabs him and won’t quite let go… 

Meet Poor Mr. Mozart… 

Or don’t. But rest assured, he’s spinning in his grave when Gareth and Hyacinth cross paths at the annual – annually discordant – Smythe-Smith musicale. To Hyacinth, Gareth’s every word seems a dare, and she offers to translate his diary, even though her Italian is slightly less than perfect. But as they delve into the mysterious text, they discover that the answers they seek lie not in the diary, but in each other… and that there is nothing as simple – or as complicated – as a single, perfect kiss. 


Inhalt:

Hyacinth weiß nicht so recht, wie sie damit umgehen soll, dass neuerdings – dank Lady Danbury, mit der sie befreundet ist – Gareth St. Clair, der Enkelsohn von Lady Danbury, bei nahezu jeder Veranstaltung und jedem Ball anwesend ist. Seine Gegenwart verwirrt und irritiert sie, denn sie hätte niemals geglaubt, dass sie zu den Frauen gehört, die durch die Anwesenheit eines gut aussehenden jungen Mannes zu einem sprachlosen Dummchen mutiert – doch genau das geschieht, wenn Gareth in ihrer Nähe ist. 

Doch Gareth hütet ein Geheimnis – selbst vor seiner Großmutter – und hofft, in dem nunmehr aufgetauchten Tagebuch seiner Großmutter die Antwort auf seine Herkunft finden zu können, denn sein Vater behauptet strikt, dass er nicht sein Vater sei. Leider gibt es bei der ganzen Sache ein kleines Problem. Seine Großmutter war Italienerin und ihr Tagebuch ist demnach in Italienisch verfasst und Gareth kennt niemanden der diese Sprache beherrscht. Rein zufällig erwähnt er diese Kleinigkeit gegenüber seiner Großmutter während Hyacinth dabei anwesend ist und diese erklärt sich bereit – da sie einmal ein Kindermädchen hatte, welches ihr Italienisch gelehrt hatte – dieses für ihn zu übersetzen. Dabei stößt Hyacinth nicht nur auf das Geheimnis von Gareths Herkunft, sondern auch gleich noch auf einen Schatz, den sie und Gareth sich nicht durch die Lappen gehen lassen wollen. 

Auf der gemeinsamen Schatzjagd entdecken die beiden, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen und entbrennen in Leidenschaft zueinander. 

Wer ist Gareth wirklicher Vater? Was verbirgt sich hinter dem Schatz? Werden Gareth und Hyacinth den Schatz finden oder sich mit dem zufrieden geben, was sie ineinander entdecken? 


Meinung:

Man mag es kaum glauben, aber schon bin ich beim siebten und vorletzten Band der Reihe “It’s In His Kiss” von Julia Quinn angekommen, der die Geschichte von Hyacinth und Gareth erzählt. Es ist – um gleich von vornherein zu sagen – zwar nicht unbedingt mein Lieblingsband, aber gehört auf jeden Fall zu den Favoriten, denn hier kommt wieder etwas von dem typischen und auch gewohnten Charme und Humor der Autorin durch, der einen bereits in den vorherigen Bänden in seinen Bann gezogen hat. 
 
Wenn ich in meiner Rezension zu der Geschichte von Eloise diese als neugierig beschrieben habe, kann ich nur sagen, Hyacinth toppt diese doch glatt. Neugieriger, vorlauter, witziger – und auf ihre ganz eigene Art charmant – als Hyacinth Bridgerton kann doch schon nahezu ein Charakter aus dieser Reihe nicht sein. Die Ansätze hierzu hat man als Leser bereits im ersten Band zu spüren bekommen und dies ist auch einer der Gründe, warum nicht nur die Erwartungshaltung, sondern auch die Vorfreude auf diesen Band besonders hoch war. 

Während Hyacinth nahezu die Frohnatur in Person ist, ist Gareth hingegen schon ein wenig ernster und sieht das Leben nicht als Zuckerschlecken an, zumal er niemals in einer so großen und liebevollen Familie aufgewachsen ist wie Hyacinth und doch nur durch seine Großmutter, die ihn wirklich liebt, vor der Gosse bewahrt worden ist. Auch wenn Hyacinth ihn mit ihrer unerschrockenen und neugierigen Art nahezu in den Wahnsinn treibt, ist dies auch genau das, was ihn fasziniert. 

Die Geschichte um die beiden wird hauptsächlich um die Schatzsuche sowie um die Information von Gareth‘s Herkunft dominiert und nahezu erst im späteren Verlauf mit der Leidenschaft und den aufkeimenden Gefühlen verbunden, die die beiden während ihrer Schatzjagd entwickeln. 

Genauso – wie auch schon in den Vorgängerbänden – gibt es hier wieder einmal sehr viele liebenswerte Nebencharaktere, die man allerdings teilweise aus den vorherigen Geschichten kennt, die die Geschichte unterstützen, vorantreiben und ein wenig für Spaß sorgen – und in diesem Falle insbesondere Lady Danbury, die ich persönlich seit ihrem ersten Auftritt einfach göttlich finde. 

Alles in Allem eine spannende Geschichte mit Humor und Charme, die einen in der mittlerweile schon gewohnten Art in ihren Bann zieht. 

Allerdings habe ich hier auch hier wieder die Anmerkung zu machen, dass die Liebesszenen zwischen den beiden Protagonisten etwas “unsauber” und nicht so gut ausgearbeitet wirken, wie man es in den ersten Bänden gewohnt war – was ich persönlich Schade finde, da es beim Lesen teilweise für Verwirrung gesorgt hat. 


Bewertung:

Wie könnte es auch anders sein, ist es dennoch eine unterhaltsame Geschichte, die zum Lesen einlädt und ich empfehlen kann, zu lesen. :D


Infos zur Reihe:
  1. The Duke and I
  2. The Viscount Who Loved Me
  3. An Offer from a Gentleman
  4. Romancing Mister Bridgerton
  5. To Sir Phillip, With Love
  6. When He Was Wicked
  7. It’s In His Kiss
  8. On The Way To The Wedding

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