19.09.2010

[Review] Stiefvater, Maggie - Linger (The Wolves of Mercy Falls #2)

Gebundene Ausgabe (mit Schutzumschlag)
Erschienen: 2010
Sprache: Englisch
Seiten: 360
Verlag: Scholastic Press
ISBN: 978-0-545-12328-0
Preis: (ca.) 13,50 €
Altersempfehlung: ab 12 Jahren 






Über die Autorin:

Maggie Stiefvater is the author of the New York Times bestselling novel “Shiver”, hailed by Publishers Weekly in a starred review as “lyrical tale” and by Book Page as “beautiful written, even poetic at times, and a perfect indulgence for readers of all ages”. She is also the author of “Lament: The Fairy Queen’s Deception” and “Ballad: A Gathering of Faerie”. She lives in Virginia with her husband and their two children. 


Klapptext:

the longing. 

Once Grace and Sam have found each other, they know they must fight to stay together. For Sam, this means a reckoning with his werewolf past. For Grace, it means facing a future that is less and less certain. 

the loss. 

Into their world comes a new world named Cole, whose past is full of hurt and danger. He is wrestling with his own demons, embracing the life of a wolf while denying the ties of being human. 

the linger.

For Grace, Sam, and Cole, life is a constant struggle between two forces – wolf and human – with love baring its two sides as well. It is harrowing and euphoric, freeing and entrapping, enticing, and alarming. As their world falls apart, love is what lingers. But will it be enough?


Meinung:

Ich habe jetzt vor ein paar Minuten “Linger” von Maggie Stiefvater beendet und muss jetzt erst einmal versuchen wieder in Deutsch zu denken. Das ist ziemlich schwierig, wenn man so ein großartiges Buch gelesen hat und darin vollkommen untergegangen war. Es war – wie auch schon bei “Shiver” – wie Kopfkino. Es war einfach großartig, einfach einmal die Welt um sich herum zu vergessen und in die Erlebnisse von Grace, Sam, Cole und Isabel einzutauchen. 


Ich habe mich an dieser Stelle allerdings dazu entschiedenen keinen Einblick in die eigentliche Handlung zu geben, denn es würde dem Erzählstil der Autorin einfach nicht gerecht werden und dem einen oder anderen sicher etwas vorwegnehmen, falls er “Shiver” (Deutsche Ausgabe: Nach dem Sommer) noch nicht gelesen hat.

Wie in “Shiver” wird die Geschichte stets abwechselnd aus der Perspektive von Sam und Grace in der Ich-Perspektive erzählt. Neu in “Linger” ist allerdings, dass die Autorin die Geschichte um zwei, ebenfalls die Geschichte aus ihrer Sicht erzählende, Charaktere erweitert hat. Dadurch bekommt die Geschichte für die Leser eine Tiefe und Emotionalität, die ich nach dem Lesen von “Shiver” nicht für möglich gehalten habe. Jeder Charakter, der die Geschichte aus seiner Sicht erzählt, ging mir unter die Haut. Selbst Isabel und Cole, die zu anfangs auf einen ziemlich distanziert wirkten, versteht man mit der Zeit immer besser; man versteht worunter sie leiden und dass sie mit ihrer familiären Situation total unzufrieden sind. Cole und Isabel bilden einfach zu Grace und Sam einen Kontrast, der einen tiefer in die Geschichte eintauchen und mit den Figuren mitfiebern lässt – er bildet das passende Pendant dazu, dass das Leben für jeden auf unterschiedliche Weise anstrengend, mitnehmend und quälend sein kann. 

Besonders hervorzuheben sei an dieser Stelle einmal die wunderbare Erzählweise der Autorin, die einfach kurz gesagt etwas Besonderes ist. Ihre wunderbar fließende, schon nahezu poetische Art die Geschichte zu erzählen, machen “Linger” für jeden Leser zu einem Erlebnis, dass man so schnell nicht vergisst und immer wieder darin eintauchen könnte. 

Auch als positiv empfand ich, dass die Autorin die Geschichte ausschließlich um Sam, Grace, Isabel und Cole zentriert, sodass man auf Dauer nicht mit irgendwelchen überflüssigen Nebencharakteren bombardiert wird und sich wirklich ausschließlich auf die vier sowie deren Geschichte konzentrieren kann. 

Es gab besondere Augenblicke in der Geschichte, die ich einfach immer wieder lesen könnte und die teilweise so herzzerreißend sind, dass ich echt mit Tränen zu kämpfen hatte. 

Auch das Cover sowie der Druck des Buches sind selbstverständlich nicht unter Teppich zu kehren. Im Gegensatz zu “Shiver”, wo das Cover und der Druck blau gestaltet waren, ist das Cover und der Druck von “Linger” in grün gestaltet – jedenfalls was die gebundene Ausgabe anbelangt. Es ist neben “Shiver” einfach ein toller Anblick im Bücherregal. =)

Es bleibt mir schlussendlich nur noch zu sagen: Lest es und ihr werdet mehr als nur begeistert sein. ^^ 

Bewertung:

Dieses Buch ist ein Genuss, der süchtig und Lust auf Mehr macht. 


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